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Konkordat mit der Hölle

Liebe Katholiken,

Unsere Berichte, über den „unterschlagen“ Krönungseid der Päpste, führten zu einem allgemeinen Schweigen. Niemand wollte Stellung beziehen. Für die Theologische Hochschule Chur, bestätigte Prorektorin Frau Prof. Faber, „über den Krönungseid der Päpste, gibt es keine Vorlesungen.“

Der Krönungseid ist dennoch ein kirchliches Dokument und wird aufgeführt im:
Liber diurnus pontificum




Das Liber diurnus pontificumist eine Sammlung von Formularen, die in der päpstlichen Kanzlei bis in Mitte des 11. Jahrhundert in Gebrauch war. Seine Anfänge reichen weit vor Gregor I. (590-604) zurück. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es den jeweiligen Bedürfnissen durch Ergänzungen und Erweiterungen angepasst. Es enthält Mustervorlagen für jene "täglich" wiederkehrenden Arten von Schriftstücken, die ganz oder zum Teil nach bestimmtem Schema ausgefertigt werden konnten z.B. Weihevollmachten, Synodalberufungen,Papstwahldokumente, Bischofsweihen, Pallienverleihungen, Bekenntnisformulare und Privilegien. Als Quelle für Kirchen- und kanonistische Rechtsgeschichte, für die Geschichte der Liturgie, der Dogmatik und der kirchlichen Disziplin und besonders für die Kenntnis des frühpäpstlichen Urkundenwesens hat es unschätzbaren Wert. Jede erhaltene Handschrift stellt eine eigene Phase der Entwicklung dar.[1]

Untersuchungen des Ursprungs des Liber diurnus pontificum haben gezeigt, dass die Bekenntnisformel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses bereits aus dem Anfang des 2. Jahrhundert stammt und dieses voraussetzen muss.[2]

Das Buch beinhaltet den Text eines päpstlichen Eides, demzufolge jeder neue Papst beim Amtsantritt (Krönungseid - aus dem Jahre 678 des heiligen Papstes Paschalis I.) schwören musste, dass er „das sechste Ökumenische Konzil anerkennt, welches mit einem ewigen Anathema die Urheber der Häresie (Monotheletismus - Sergius, Pyrrhus, etc., gemeinsam mit Honorius) verworfen hat“ (PL 105, 40-44).
[3 ](Kathpedia)

Soweit die Fakten.

Nun wird der folgende Einwand erhoben:

„Der Krönungseid geht nicht auf Jesus zurück, sondern entstand erst nach mehreren Jahrhunderten. Petrus war Papst und die ersten Päpste waren Päpste ohne den Krönungseid. Er gehört also nicht zum Wesen vom Papst-sein“

Ist dieser Einwand stichhaltig? Prüfen wir bitte gemeinsam. Petrus wurde von Jesus als sein Stellvertreter/Treuhänder eingesetzt. „Was du auf Erden binden wirst, wird auch im Himmel gebunden sein“. Diese Vollmacht gilt für alle rechtmässigen Nachfolger. Papst Donus, 676- 678 oder Papst Agatho,678-681 schien es sinnvoll und notwendig, für das Papstamt einen „Arbeitsvertrag“ auszuarbeiten, in dem der Kandidat verspricht, was im Krönungseid der Päpste, festgelegt ist. Das ist für ein hohes Amt völlig normal. So entstand der Text des Krönungseides. Das Versprechen oder Gelöbnis musste vor Amtsantritt erst schriftlich, später mündlich, abgelegt werden.

Der obige Einwand ist nicht stichhaltig, weil der Krönungseid natürlich auf Jesus zurückgeht, denn er wurde mit seiner Vollmacht, von einem rechtmässigen Papst, promulgiert. Auch für den Krönungseid gilt: „Er ist wie die heiligen Canones und Verordnungen unserer Päpste gleichwie göttliche Aufträge des Himmels zu hüte“.

Kein Konzil hat je seine Rechtmässigkeit infrage gestellt. Der Krönungseid ist Kraftwerk und Filter der Päpste und erhält den Glauben, das Priestertum und die Sakramente. Stehen Kraftwerk und Filter still, zerfällt die führerlose Kirche, wie es seit 50 Jahren zu beobachten ist

Im Krönungseid geloben die Päpste, verkürzt ausgedrückt, die göttliche Lehre zu bewahren und alle, die Änderungen planen, einführen oder Änderungen zustimmen, mit dem strengen Bann des Ausschlusses (Exkommunikation) zu belegen. Das ist göttlicher Wille. Diese Verordnung ist nicht verhandelbar, leicht verständlich und sehr notwendig. Wir alle sind mit dem Gift der Erbsünde belastet. Durch Gebet können wir seine Wirksamkeit reduzieren und unsere geistigen Fähigkeiten verbessern. Die Unterschlagung des Krönungseides und die lästerlichen Änderungen in der Kirche, sollten uns zu einer Gewissenerforschung ermahnen. Haben wir aktiv oder passiv gegen den Krönungseid verstoßen? An dieser Stelle erinnern wir an die Worte des HERRN, die er zu Judas, den Verräter, gesprochen hat:

“Aber ich sage dir, jeder Mensch kann sündigen, denn Gott allein ist vollkommen. Der Mensch kann aber auch bereuen. Und wenn er bereut, dann wächst seine Seelenstärke, und Gott vermehrt seine Gnade der Reue willen. Hat der allmächtige Gott nicht auch David vergeben?“. (DER GOTTMENSCH, Bd.12, Seite 144)

Möge der Heilige Geist uns führen!
Katholiken-SOS Verlag, CH 9053 Teufen, den 29. Mai 2022

Marquard von Gleichenstein
Vorstand

Hubertus Huber, hat in seinem Buch, Katholiken-SOS, RETTE DEINE SEELE, ausführlich beschrieben, wie sich die Katholische Kirche zu einer Sekte entwickelt hat. Sie können das Buch, bei Amazon für 9,67 Euro bestellen. ISBN-13 979-8755916080. Werfen Sie auch einen Blick auf unsere Website „katholiken-sos.com“
Bitte öffnen Sie die Links:

Link: Welchen Auftrag hat der Papst?
Link: Die ungültige Bischofsweihe
Link: Paul VI. und das Herrenmahl
Link: Welche Kennzeichen gab Christus seiner Kirche
Link: Christus führte uns zum unterschlagenen Krönungseid der Päpste
Link: Die Katholische Kirche mutierte zur priesterlosen Sekte

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